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Li’l Factory: Burns by David Polfeldt
Die kleine Raumsonde namens Burns ist auf der Suche nach Leben im Weltall. Wobei… ob sie nun klein oder groß ist weiß man gar nicht so genau. In Relation zum Weltall um sie herum ist sie auf jeden Fall winzig. Ihr einziger Auftrag: Finde Leben!
Burns von David Polfeldt ist das erste Buch, das durch Li’l Factory verlegt wird. David ist nämlich der Verleger selbst. Die Kurzgeschichte bringt viel Herz auf seinen 50 Seiten unter. Mich hat sie gut mitgenommen, lässt sie einen doch spüren wie unendlich groß dieses Universum ist.
Burns selbst ist eine künstlich Intelligente Sonde — verständlich, muss man doch improvisieren können sollte man auf Leben treffen. Versehen mit dem Wissen der Welt hat sie sich für trockenen Humor entschieden. Mir gefällt’s!
In an unusual display of satisfaction, Burns made an imaginary victory lap and celebrated with a serene chuckle. Satisfied with this, it jerkily unfolded a limb with a minuscule solar panel attached at its end and began gathering some of the weak starlight, transforming it into energy.
“Coffee!”Dies ist das erste Buch des Ben‘n‘Arne-Book-Club, deshalb noch ein Link zu Bens Besprechung.
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Pure Erleichterung
Der Moment, wenn du die Thermoskanne mit Kaffee anhebst und feststellst, dass – dem Gewicht nach zu urteilen – noch genug Kaffee für einen schönen vollen Becher drin ist.
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Der feine Buchverlag Li'l Factory
Ich lese nun seit jeher den Newsletter von Warren Ellis, weil Ellis einer meiner liebsten Comic-Autoren ist, allgemein ein wunderbarer Knallvogel und sein Newsletter ein steter Quell faszinierender Weirdness.
So begab es sich, dass er im Mai den kleinen schwedischen Independent-Verlag Li’l Factory zu Tage förderte.
As a publisher of unique and poetic stories that shine strangely and brightly, we admit that we aren’t trying very hard to make decisions that make commercial sense.
We just want to publish authors we like, that’s all!
Interessant…!
Als jemand der mit Inhaltsangaben von einzelnen Büchern nicht viel anfangen kann, war ich dann hiervon umso mehr überzeugt:
For additional taste references the list is very long, but to give you a brief idea, here’s a mix of things that we find fascinating: Bladerunner, Severance, Twin Peaks, Prog Rock, dreaming, The Sundays, Opeth, The Innocence Mission, Quantum physics, the Space Race, Moebius, Tarot cards, Totoro, Lorenzo Mattotti, Brutalism, Animism, Dadaism, Cubism, Suprematism, Bauhaus, nature, Joy Division, Jon Bauer, Fumito Ueda, and sometimes beauty just for beauty’s own sake. Everything doesn’t need to be rational.

Dann habe ich Ben überzeugt da mitzubestellen und einen Witz über den Ben‘n‘Arne BookClub gemacht und jetzt lesen wir die Bücher nacheinander und … haben tatsächlich einen Buch-Club 😄
Und ich finde das ganz großartig ein so schönes Projekt unterstützen zu können und immer wieder mit feinen Kurzgeschichten versorgt zu werden.
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Fluch der Akribik
In meinem Urlaub im Oktober letzten Jahres hatten wir als Palasthotel die Zusage für das Projekt bekommen, das heute live gegangen ist. And guess what? In 14 Tagen bin ich seitdem zum ersten Mal wieder im Urlaub 😆
Volle 6 Monate Marathon – jetzt ist’s live. Alle haben funktioniert wie Maschinen. Oh boy.
Und jetzt ist’s live!!!111!!EINSELF!
… einfach so …
Man hat sich fast dran gewöhnt, jede freie Minute am Projekt zu sitzen. Da muss man sich jetzt erstmal wieder “entwöhnen”. Puh!
Ein gängiger, mitteldummer Scherz von mir war: »Ich habe PTBS – eine Projekt-traumatische Belastungsstörung«. Manche warnten schon vor einer »Post-Launch Depression«.
Das bringt mich dazu zu erwähnen wie cool es war, dass alle sich irgendwie die Heiterkeit bewahrt haben. Selbst in den finalen 4 Wochen ertappte ich mich dabei, wie es trotz des Stresses Spaß machte mit meinen Kolleg:innen.
Jede(r) hat irgendwann alles gemacht, jeder hat gemacht was getan werden musste. Jeder war fertig.Und jetzt ist’s live.
Am Ende bin ich dann immer irgendwie beschwingt und ein wenig neben mir … und glücklich.
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Zehntausende der Schlauesten mit unbegrenzten Ressourcen
Ich habe erst jetzt das Interview mit Daniel Kokotajlo, einem Experten für KI-Sicherheit, aus dem Juli 2025 gelesen.
Das war gut. Wer tiefer im Thema ist sollte auch in AI 2027 reinlesen, eine Szenario-Entwicklung über die Fortschritte mit denen in der KI-Entwicklung zu rechnen ist.
Im Interview fällt dieser Satz von Jonas Vollmer, einem Co-Autor von AI 2027:
Die meisten Menschen begreifen nicht, dass derzeit Zehntausende der schlauesten Leute auf dem Planeten an diesen Maschinen arbeiten, mit fast unbegrenzten Ressourcen.
Das… hat bei mir echt reingehauen. Zehntausende, unbegrenzte Ressourcen, aber nicht für das Überwinden der Klimakrise, oder irgendwas inhärent Sinnvolles, sondern für KI. …
Und das hinterlässt die Frage bei mir, warum man sich für Cyberpunk statt für Solarpunk entscheidet. Menschheit, ey!
Alard von Kittlitz, ZEITmagazin:
Ich finde, das klingt verrückt. Ich glaube auch, dass Sie die Komplexität der physischen und sozialen Welt, in die eine AGI entlassen würde, unterschätzen.
Jonas Vollmer, Sprecher von AI Futures:
Klar klingt das alles verrückt, natürlich. Es klingt absurd. Aber superintelligente Systeme werden die Komplexität der Welt navigieren können. Die meisten Menschen begreifen nicht, dass derzeit Zehntausende der schlauesten Leute auf dem Planeten an diesen Maschinen arbeiten, mit fast unbegrenzten Ressourcen.
Aus Daniel Kokotajlo: “Mir scheint, dass wir auf eine Katastrophe zusteuern” | ZEITMagazin
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RooK One - of many more to come
So yes, I suppose we did it … We did it, folks. WE DID IT!
Das erste Turnier nur auf RooKs ist durch - und ich erst. Auf dem Ausläufer einer Grippe die Turnier-Orga zu koordinieren hat erstaunlich gut geklappt, wäre aber selbstredend ohne die verrückten Co-Rooksters gar nicht möglich gewesen. Danke an euch!
Das Turnier selbst: What a Blast!
Wir hatten alles dabei:- begeistertes und begeisterungsfähiges Publikum
- verrückt spielende Controller; 🕹️ wie verrückt spielende Turnierteilnehmer:innen
- Cartridges und RooKs in allen Regenbogenfarben 🌈
- zwei Brüder die sich beide erfolgreich in dieselbe Entscheidungsrunde gekämpft hatten, in der es nur einen geben konnte
- der golden Oldie Tetris im Halbfinale, immer noch so gut
- und wipEout im Finale, mit einer Aufholjagd und Entscheidung im Milisekundenbereich, gefolgt von tosendem Applaus 🔥
Zum Runterkommen waren da dann noch eine Minecraft-Station als Oase der Ruhe und der Tastaturen-Streichelzoo um die Finger aus der Verkrampfung der Controller-Haltung zu lösen. Jetzt will sogar Caro eine mechanische Tastatur,… ich bin entzückt und überrascht.
Auf dem Feld der Möglichkeiten wachsen derweil Ideen für neue Events. Vielleicht mal eine LAN Party Edition? RooK can do it all! Ich freu mich auf alles was da kommt.
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Dotter
Man rockt sich so durch die Woche, nur damit einen am Freitag dann doch die Grippe heim sucht. Trotz Impfung ein echtes Pfund. Gnah!
Heute saß ich dann irgendwann auf dem Teppich, weil sowohl Couch als auch Bett ihr Liege-Pensum mehr als erreicht hatten.
… und so froh ich bin, dass es dieses Wochenende soweit war und nicht kommendes, so genervt bin ich. Genervt von absolut allem. Podcasts, Nachrichten, Bücher, Serien… nerven alle. YouTube nervt ganz besonders. Am meisten nerve ich: mich selbst. Vor allem wenn ich schwer ausatmende Altherren-Geräusche von mir gebe.
Es ist vollkommen okay nichts zu machen, damit komm ich klar. Nur so wie jetzt ist … nervig. Gehirn und Laune und Körper sind so furchtbar dotter. So zäh und leidend. Hoffentlich bin ich bald durch damit.
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Morning Glory
Erst dieses Jahr habe ich gelernt, was die Bedeutung von Morning Glory ist.
Da war ich gleich doppelt unamüsiert drüber: einerseits war mir Zeit meines Lebens ein Stückchen frivolen englischen Slangs entgangen, und andererseits fühlt sich eines der besten Britpop Alben vom Titel her nun etwas ordinär an.
Denn Arne dachte: Morning Glory beschreibt das erhabene Gefühl des Sonnenaufgangs. Der Zauber der einem jeden Tagesanfang innewohnt. Der Schimmer der Morgenröte.
Die wahre Bedeutung ist dagegen ein ziemliches Brett.
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Durchfrittiert aber glücklich
Nach einem Wochenende unter Freunden, mit Retro-Turnier-Test und permanentem Positive Re-Enforcement aller verrückten Ideen die man so haben kann, bin ich einfach durch. Mehr Schlaf hätte geholfen, aber man ist ja wegen der gemeinsamen Zeit zusammen, nicht zum schlafen.
Jetzt ist das Wochenende genauso durch wie ich. Ich fühle noch nicht, dass morgen schon Montag ist. Vielmehr dümpele ich in einer Blase leichter Glückseligkeit durch den Sonntagabend.
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Endlich mal normale Leute
Grad mit Basti Köln bei Konstantin angekommen, um an unserer Retro-Konsole namens rook zu schrauben.
Nach den Herbstferien mit der Familie und einer Woche ohne weitere Verabredungen freut man sich auf eine Runde Geeks. Endlich mal normale Leute!
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Best in action
Einer meiner letzten Urlaube hatte den Wunsch in mir geweckt, mich nach Armbanduhren umzuschauen. Uhren denen Chlor, Salzwasser und Sonnencreme total egal sind. Natüüürlich bin ich bei einer G-Shock gelandet. Meine erste richgige G-Shock. Als Teenager hatte ich mal eine Baby-G, in Hellblau mit Klettband, das olfaktorisch als Fehlgriff in Erinnerung geblieben ist. #whatWasIThinking?!
Jetzt ist meine richtige G-Shock endlich mal richtig im Einsatz und ich fand die Uhr ja schon vorher cool, aber ich werd das Gefühl nicht los, dass die Designer bei Casio dafür gesorgt haben, dass die Uhr nass noch besser aussieht.
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Product empty y'all!
Bei uns in der Familie ist der Badezimmerschrank ein Hort der Produktvielfalt. Also eher gerammelt voll.
Manch einer kennt das Problem: eine neue Creme ist schneller gekauft als verbraucht.
Deshalb zelebrieren wir in unserer Familie das Leer-werden von Duschgels, Cremes und sonstigen Töpfchen und Tiegelchen mit dem Ausruf:
Product empty, y’aaaaaall!
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Inflation
Wie ich in den letzten Wochen mal sagte: »Ich würde gerne mein Preis-Empfinden resetten, für mich kostet ein Döner 4,– € und ein iPhone 600 €.«
Nur… stimmt das mit dem Preis des iPhones eigentlich, das sich aktuell in vierstelligen Preisgefilden rumtreibt?
Stellt sich heraus: ein iPhone 6 hatte im Jahre 2014 einen Einstiegspreis von 700 € für popelige 16 GB Speicher. Das war selbst vor 11 Jahren eine Frechheit. Also müssten wir mit dem nachstgrößeren Speichermodell rechnen: 64 GB für 800 € — so auch seinerzeit von mir gekauft.
In heutiger Kaufkraft sind das 1060 €, während das iPhone 17 bei 950 € anfängt. Das hat mich doch etwas überrascht …
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Vincent, Destroyer of Tech
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Das ist Jazz
im Wohnzimmer spielt Musik von Vincent Meissner vor sich hin
V.: »Hier klingelt irgendwo ein Wecker?!« Ich: »Das ist Jazz.«
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Klassenfahrt
Wenn sich Freunde aus allen Ecken von Deutschland in Nürnberg treffen, und man sich gegenseitig Selfies und Reisefortschritte schickt, um die Vorfreude zu teilen und steigern, dann fühlt sich das ein bisschen wie Klassenfahrt, wie sie sein sollte. (als ich noch auf Klassenfahrten war fand ich das eher anstrengend…)
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Rolling Thunder
Wenig wäscht so angenehm über mich wie Kyuss bei mittlerer bis voller Lautstärke.
Und nirgendwo wäre ich so gerne dabei gewesen wie bei den Generator Parties im Kalifornien der frühen 90er Jahre.
(Falls mal jemand eine Zeitmaschine erfindet,… holt mich ab und schmeißt mich da raus…)
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Midlife Crisis?
Sohn fragte mich gestern Abend, ob ich in der Midlife Crisis wäre, weil ich mir einen 3D-Drucker gekauft habe.
Hm,… ich hoffe ja nicht …
Und woher weiß er überhaupt was eine Midlife Crisis ist?!
Andererseits: selbst wenn, … im Vergleich zu dem, was manch anderer sich zulegt (Auto, Rolex, …) ist ein 3D-Drucker ein doch recht überschaubares Investment.
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Wunderbares Kuddelmuddel
Am Mittwoch hatte mein Kollege Edward seinen letzten Tag, was zur Folge hatte, dass das Bielefelder Büro ungewöhnlich gut gefüllt war. Mit Menschen.
Der Versuch zu arbeiten, während um mich rum aus allen Richtungen und Konstellationen geredet, gelacht und gerantet wurde war selbstredend zwecklos.
Aber als ich kurz inne hielt musste ich schmunzeln, weil ich merkte, was für ein wunderbares, großes Kuddelmuddel das war.
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I'm back
Die Welt fühlt sich ein kleines bisschen besser an, wenn man blogt.
Deshalb, um es mit John Wick zu sagen:
Yeah, I’m thinkin' I’m back.
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Einfach anfangen
Vor Jahren habe ich das Kickstarter von Micro.Blog unterstützt, weil es nach ‘ner wirklich guten Sache klang.
Dann hatte ich der Reihe nach die Nase voll von Sozialen Medien und auch keinen Hang mehr zum Bloggen,…
… und dann kam Markus daher und machte mich neugierig.
Nunja, so kann’s gehen. Und vielleicht finde ich ja Gefallen daran hier den einen oder anderen Gedanken zu lassen.
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